Wenn man den Medien in den letzten Tagen ( "omfg, alles wird voll pleite ey!" ) glauben schenken möchte, wird sie auch platzen. Die Meisten verurteilen bereits die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens, weil es ihnen nie in den Sinn gekommen ist ihre Freizeit mit etwas anderem zu verplempern als dem, wozu uns das Kapitalgesteuerte System zwingt, nämlich mit Konsum. Da wird sich nun der eine oder andere denken: "lol, sagt ausgerechnet der, der seine karge Freizeit mit teuren Videospielen verbringt", aber derjenige hat vielleicht nicht gemerkt, dass ich auch Zeit in diesen Artikel investiert habe, ohne auch nur im geringsten darauf zu hoffen die rechts eingeblendeten Werbungen würden jeh ihr monatliches Mittel von ca. 0,7ct überschreiten. Das einzige was ich in dem Gesamten Kommentar-Fred bemerkenswert fand war der Ausspruch:
"Es ist aus meiner bescheidenen Sicht immer noch besser, mit etwas, das man gerne macht, ein bisschen Geld zu verdienen, als mit etwas, das man nicht mag, viel :)."Der Rest des Kommentarbaums, auch der Rest dieses einen speziellen Kommentars war lediglich ein einheitliches Fingerdeuten auf irgendetwas und irgendwen, bloß nicht sich selbst. Dann eine Rige von Leuten mit sehr glatter und feiner Gesichtshaut, die Herrn Lobo verteidigen, weil er doch ähm, ja also irgendwas ist oder getan hat jedenfalls. Der allgemeine Konsens ist jedenfalls, das Blogs tot sind, weil man damit kein Geld machen kann, mit Social Media generell zwar auch nicht mehr, aber es ist schon irgendwie cooler und so ....
... Leute, im Ernst, dieser Blog, wie viele andere auch, hatte nie die Idee oder die Chance zu Kapital zu werden. Lest bitte mal nach was "Blog" eigentlich bedeutet oder hinterfragt mal, wie viele Leute jemals vor Zeiten des Internets mit Ihrem Tagebuch (zu Lebzeiten) Geld verdient haben.
Wer bloggt ohne dafür zu bezahlen und ohne etwas dafür zu erwarten, der ist derjenige, der es richtig macht.
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